Menschen - Sie. Wir. Miteinander.

Sie:

Sie sind nicht immer nur einfach. Weil Sie hohe Ansprüche haben. Zu Recht. Sie sind Expertin, Experte, in dem was Sie machen. Sie haben Ihren ganz eigenen Blick auf die Welt. Zum Glück. Sie sind mutig. Und kreativ. Vielleicht sogar sturmerprobt. Darum schätzen Sie die Ruhe. Sie tanzen, träumen, schwelgen, geniessen. Sie denken an die Morgen von übermorgen. Sie ärgern sich. Sie weinen. Und sie lachen. Sie fordern. Uns. Sie schreiben. Ihre eigene Geschichte. Sie sind Sie. Und uns ungemein wichtig.

Wir:

Wir sind ganz anders. Und doch wie Sie. Schön, dass wir uns auf Augenhöhe begegnen.

Nico Hollenstein
Inhaber und Geschäftsführer

Seit eh und je liebt Nico Hollenstein die Berge. Warum? Weil er auf einem Bergbauernhof aufgewachsen ist und dort früh hartes Arbeiten gelernt hat? Weil er auf seinen Bergtouren Steine als Erinnerungsstücke sammelt? Und warum gerade Steine? Weil sie Ecken und Kanten haben? Oder vielleicht darum, weil sich die Berge mit dem Gleichmut sanfter Riesen kaum aus der Ruhe bringen lassen? Ja, gewiss wegen all diesen Dingen. Aber eben auch darum, weil es immer wieder alle seine Sinne fordert, sich in ihrer Welt zu bewegen. Das macht er so oft er kann, dann, wenn er nicht gerade für seine Kunden da ist.

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Eveline Frick
Stv. Geschäftsführerin

Schon während ihrer Lehrzeit verstand Eveline Frick worauf es im Kundengeschäft ankommt: Partnerschaft. Vertrauen. Zuverlässigkeit. Und Lösungen. Seither sieht sie es als ihre Aufgabe, Kunden genau dadurch ein gutes Gefühl zu vermitteln. Sie sollen sich aufgehoben und gut umsorgt fühlen. Daran liegt ihr viel. Darauf setzt sie ihren Fokus. Auf sie ist Verlass.

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Menschen - Wir. Im Interview.

Frau Frick, Herr Hollenstein, Sie bezeichnen Ihr Unternehmen als Manufaktur. Das tönt nach Handwerk. Verschlafen Sie gerade die Digitalisierung?

Nico Hollenstein: Gewiss nicht! Schliesslich führen wir dieses Interview ja auf elektronischem Weg. Im Übrigen haben wir auch irgendwann mal mit dem Gedanken gespielt, unser Unternehmen als kleines aber feines Boutiquehotel für Vermögenswerte zu bezeichnen. Spass beiseite, nein, natürlich verschlafen wir die Digitalisierung nicht. Wir nutzen ihre Möglichkeiten sogar sehr ausgiebig in unserer täglichen Arbeit. Aber wir legen eben auch sehr viel Wert auf ganz persönliche Aspekte, die das Leben unserer Kundinnen und Kunden bewegen. Handschriftliche Notizen beispielsweise nehmen das unserer Meinung sehr direkt auf und schlagen eine besondere Brücke zum Bau von individuellen Lösungen.

Ginge denn auf Knopfdruck nicht vieles viel schneller?

Eveline Frick: Natürlich, dem ist schon so. Aber wir sind auch der Überzeugung, dass Handwerk ganz viel mit feinem Gefühl und Gespür für die Sache und in unserem Geschäft vor allem auch für den Menschen zu tun hat. Wir sind die Spezialisten für ganz individuelle Lösungen. Wir nehmen uns Zeit für sie. Etwas, was heute, denken wir, oft zu kurz kommt. Sowieso, die Zeit, sie bewegt uns.

Was ist sie denn für Sie, die Zeit?

Nico Hollenstein: Nun ja, wer hat es nicht selbst schon gehört oder gesagt: Das wertvollste ist die Gesundheit. Das stimmt. Roche und Novartis sind einzeln und im Zusammenspiel mehr wert als jedes andere Unternehmen an der Schweizer Börse. Sie bringen es auf gute 725 Milliarden Marktwert. Zum Vergleich: Bei der UBS und der Credit Suisse sind es gerade mal 143 Milliarden. So viel vielleicht zum Wert von Geld. Aber nicht dass man mich nun missverstehen würde: Wir wissen um die sehr persönliche Bedeutung vom Geld für jeden einzelnen von uns. Aber Sie wissen vielleicht auch: Das wichtigste am Geld ist der Schein. Aber bevor ich nun abschweife, zurück zur Frage. Für mich ist nicht Gesundheit das wertvollste, sondern die Zeit. Meine ganz eigene Zeit. Ohne seine ganz eigene Zeit, einem Geschenk, wäre niemand von uns. Und wer nicht ist, kann nicht werden. Also auch nicht krank.

Bleiben wir also bei der Zeit. Kostet Handwerk denn nicht viel Zeit?

Eveline Frick: Das kann man schon so sehen. Aber haben Sie schon einmal vom Zeitkonto gehört? Darauf zahlt übrigens niemand Minuszinsen. Weil es eben gut investiert ist. Ja, unser ganz persönliches Handwerk hier in der Hollenstein Vermögensmanufaktur kostet in der Tat Zeit. Für uns bedeutet das ganz besonders, unseren Kunden zuzuhören. Immer wieder, immer sehr genau. Wir wollen eben auch die Zwischentöne hören, jene, die womöglich in der Stille verschwinden. Weil sie uns wichtig sind. Wenn Sie so wollen, dann bieten wir Ihnen durchaus auch eine Art Zeitkonto an. Ihre Erträge daraus sind im besten Falle Ruhe, Stille, Gelassenheit, Zeit oder eben ganz einfach ein gutes Gefühl.

Nico Hollenstein: Stimmt. Zeit kostet, ohne Frage. Eveline sagte es gerade. Aber vielleicht spart ausgegebene Zeit ja auch Zeit. Wie so vieles ist das durchaus eine Frage der Perspektive. Und nur wer sich bewegt, kann andere Perspektiven einnehmen und neue Richtungen einschlagen.

Ist das ein Hinweis auf Ihr Markenzeichen? Im Logo führen Sie ein ganz besonderes Handwerkszeug. Was hat es damit auf sich?

Nico Hollenstein: Zuallererst, unser Markenzeichen sind in erster Linie wir, das heisst unsere Arbeit, selbst. Aber es ist schon so, dieses Ding inspiriert uns durchaus.

Eveline Frick: Dieses Ding ist ein Sextant. Ich gebe zu, zuerst wusste ich nicht, was das ist. Ich habe meine Wege bisher immer ohne gefunden. Heute weiss ich, es ist ein altes und das wohl schönste Navigationsgerät überhaupt. Es misst ganz vereinfacht ausgedrückt Distanzen zwischen der Sonne und den Sternen. Und das ist ja wenn man so will auch so etwas wie das Messen zwischen den Zeiten. Für uns steht der Sextant aber auch ganz einfach für Suchen und Bestimmen der richtigen Richtung, auch in unruhigeren Zeiten. Wer seine Funktion beherrscht, ihm vertraut, der findet immer einen Weg und eine Lösung. Auch dann, um den groben Bogen zur Digitalisierung zu schlagen, wenn das GPS ausfällt oder eine App ohne Strom ist.

Nico Hollenstein: Genau. Wer Lösungen im Heute kennt, muss zum Glück weder Prophet noch Wahrsager sein. Wir schmunzeln gerne mal über das, nennen wir es mal so, sehr gesunde Selbstbewusstsein einzelner Experten. Wohlverstanden, wir akzeptieren andere Meinungen, ohne Fragen. Aber wir für uns wissen beispielsweise definitiv noch nicht, wo der SMI am 31. Dezember steht. Fragen sie uns besser erst am 1. Januar danach. Dann sollte Sie unsere Antwort überzeugen.

Eine letzte Frage: Ist bei Ihnen der Kunde eigentlich König?

Nico Hollenstein: Nur die Männer. Frauen sind bei uns Königinnen. Unsere zwei jüngsten Kundinnen sind übrigens vier und sechs Jahre alt. Sie sind Prinzessinnen. Ernsthaft. Nein, selbstverständlich sind sie das nicht. Das sind sie ja schon überall sonst. Wir bewegen uns gerne auf Augenhöhe mit unseren Kunden und sehen uns selbst ja auch nicht als Königin und König. Aber sehr wohl als Partner.